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Babyosteopathie

Das Neugeborene


Es sei darauf hingewiesen, das in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen  auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, welche die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.                                                         Zunächst  ist entscheidend für die Beurteilung des Neugeborenen, den Verlauf der Schwangerschaft näher zu beleuchten. Hier stellen sich dann Fragen nach z.B. dem Befinden der Schwangeren. Hatte die Mutter traumatische Erlebnisse psychischer oder physischer Natur?
Dazu gehören Stressbelastungen, Unfälle jeglicher Couleur, schwere Infektionen oder auch Vergiftungen.
Das noch nicht geborene Baby wird all diese Traumatas miterlebt und mehr oder weniger gut verarbeitet haben.
Der nächste entscheidende Vorgang ist dann der Umstand der Geburt selbst.
Handelt es sich um eine „normale“ Entbindung, bei der alles gut gegangen ist, hat das Baby in den meisten Fällen nichts zu befürchten und wird problemlos gedeihen.
Ist es jedoch übertragen oder gar als Frühchen geboren, so sieht der Osteopath schon die Tatsache eines Geburtstraumas gegeben.
Weiterhin kann dann der Geburtsvorgang unter erschwerten Umständen zu massiven Traumatas führen:

a)   Die Zangenentbindung:
Hier wirken sehr große Kräfte auf das Haupt des Kindes sowie die Wirbelsäule ein. Diese führen dann zu einer massiven Kompressionskomponente des Schädels des Neugeborenen Babys mit  möglichen Störmustern.
b)    Die Vakuumextraktion:
Wurde die Vakuumextraktion (Saugglocke) als Geburtshilfe eingesetzt, bedeutet dies ebenso eine große Belastung für den Schädel des Neugeborenen mit meist großflächiger Verformung des Schädels. Hier besteht die Gefahr einer bleibenden Deformation mit Kompression und daraus resultierender Störungen.
c)   Die Sectio Caesarea:
Sehr Problematisch in jedem Fall die Sectio Caesarea (Kaiserschnitt), bei der das Kind nicht geboren, sondern „operativ entfernt“ worden ist.
Auch hierbei wirken  Kräfte auf den Schädel und die Wirbelsäule des Neugeborenen, welche die einer normalen Geburt bei weitem übersteigen können.
Außerdem hatte das Neugeborene keinen Einfluss auf seine Geburt ausüben können,- ein äußerst traumatisches Erlebnis!

Welche Symptome zeigen die Babys meist schon kurz nach der Geburt?


Die Symptome können sehr vielfältig sein.
Häufig kommen Verdauungsstörungen mit heftigen Koliken  vor, was unbedingt zu stundenlangen Schreiattacken führt,- eine enorme Belastung auch für die Eltern.
Ebenso bekannt ist die „Lieblingsseite“ des Kopfes,- eine Unfähigkeit des Babys, den Kopf zur anderen Seite zu drehen.
Sehr häufig die Asymmetrie des Kopfes,-erkennbar an der unterschiedlichen Höhenanpassung der Augen und der Ohren und einer “Verdrehung“ des Kopfes.
Dies sind nur Beispiele verschiedener Symptome, welche vorkommen können.
Wird keine Behandlung stattfinden, können häufig Stressmuster im kindlichen Gewebe dauerhaft vorhanden bleiben und einen störenden Einfluss auf dessen Entwicklung und Entfaltung ergeben.
Symptome sind dann meist viel später zu erkennen, oft erst im Alter der Pubertät. Das Kind wird mit seinen noch sehr anpassungsfreudigen Gewebestrukturen viel Spannung ausgleichen können, doch die festverankerten Fixierungen im Gewebe kann es nicht beeinflussen.

Die Osteopathie für Babys und Kinder versteht sich als Erst- oder auch Begleittherapie über den Zeitraum der Kindheit hindurch. Spannungsmuster, die sich schon über lange Zeit im Gewebe festgesetzt  haben, benötigen oftmals auch eine längere Zeit, bis sie sich wieder lösen lassen. Rechtzeitig behandelt, sind solche Spannungsmuster meist durch ein paar wenige Behandlungen korrigierbar. Fragen zu den Themen werde ich gerne telefonisch oder per Mail beantworten.

Wie oft muss ein Baby behandelt werden?


Pauschale Empfehlungen kann man hier keine geben. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass ein rechtzeitig angegangenes Problem meist auch weniger häufig therapiert werden muss.

Sogenannte osteopathische Vorsorgeuntersuchungen (siehe Tabelle) werden empfohlen.

OU1 = 0-3 Wochen
OU2 = 3 Monate
OU3 = 18-24 Monate (oder wenn das Kind zu laufen beginnt)
OU4 = 3-4 Jahre
OU5 = 6 Jahre
OU6 = 10 Jahre

Wir empfehlen, wenn keinerlei Symptome am Kind festzustellen sind, 2 x pro Jahr eine osteopathische Vorsorgeuntersuchung durzuführen oder sich zumindest an der Tabelle zu orientieren.




Michael Alten B.Sc.D.O.P.- Osteopath - Heilpraktiker Physiotherapeut
Schindelberg 12a - 76684 Östringen
Tel. 06222/660108 - Email michael.alten@osteopathie.de






Michael Alten B.Sc.D.O.P.- Osteopath - Heilpraktiker Physiotherapeut
Schindelberg 12a
76684 Bad Östringen
Tel. 06222/660108
Email michael.alten@osteopathie.de